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Eloquentes Englisch für den Hausgebrauch

Eine unspannende Geschichte mit spannenden Vokabeln... in ständiger Fortsetzung

 

Es mag ja viele dimwitted - dämliche Tage geben, aber dieser führte die Hitliste der oberdämlichen an. Es regnete in Strömen, damit beim Einpacken meiner Koffer ja meine neuen Ballerinas in der Regenlache vor der Fahrertür drown - ertränkt wurden und dann war in der endlich erreichten Stadt eine building site - Baustelle sowie eine roadblock - Straßensperre, so dass ich meinem Navigationssystem begreiflich machen musste, dass es hier eben nicht weiter geht. „Please turn over - Bitte wenden“ war der einzigste Kommentar von meiner Navi-Dame Susi. Enervated - entnervt versuchte ich  to move heaven and earth - alle Hebel in Bewegung zu setzen,  Susi davon zu überzeugen, dass sie doch eine Alternative aufzeigen musste und nicht wieder auf die gesperrte Straße zurück. Aber das ist sehr leicht gesagt und eben nicht getan bei einem heavy rain - Regenschauer, bei dem auch bei doppelter Scheibenwischanlagen-Geschwindigkeit nichts mehr zu sehen war und das ganze in der Rush-hour statt fand. Nach abgekämpften weiteren 20 Minuten sah ich dann Gott sei Dank ein Schild zur underground car park - Tiefgarage zum Hotel und fuhr die wide doorway - geräumige Einfahrt hinab. Von Lüftung gegen versammelte exhaust gases - Auspuffgase war hier nichts zu bemerken. Ich fand endlich einen parking lot – Parkplatz. 

Mit viel luggage - Gepäck im Schlepptau fuhr ich mit dem Fahrstuhl direkt in die Hotellobby. On stepping out of the lift – aus dem Fahrtstuhl kommend sah ich lauter wichtige Leute mit schwarzen Koffern und Smartphones. Anscheinend hatten sie sich in der lounge - Hotelhalle verabredet, natürlich just in diesem Moment ganz Wichtiges mit der Rezeption zu klären. Abgekämpft war ich endlich dran, doch die Dame am Empfang war erst mal pretty mindless - betont sinnlos beschäftigt, ehe sie mir ihr antrainiertes „Was-Kann-ich-für-Sie-Tun-Lächeln“ schenkte. Na was schon, ich hätte gern ein Pfund Brot und 3 Bananen, a thought crossed my mind - schoss mir durch den Kopf. Mein Name ist Coati und ich habe a quiet room - ein ruhiges Zimmer reserviert. Die bimbo - Tussi tippte nach mehrmaligem Nachfragen meinen Namen in den Computer ein und gab mir dann den Zimmerschlüssel. „Ist das Zimmer wirklich ruhig?“ Sie wirkte fast miffed – beleidigt, als ich ihr diese Frage stellte. Mit einer run of the mill - 08/15-Antwort wandte sie sich von mir ab. Na ja, kann ja nicht jeder eine talkative - gesprächige Person sein und ich ging meines Weges auf mein Zimmer. 

Zweiter Stock. Endlich angekommen. Pummeled - abgekämpft stolperte ich ins Hotelzimmer, welches doch zu wünschen übrig ließ im price-performance ration - Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich hatte noch einen Moment Zeit, mich frisch zu machen, da ich abends noch ein business dinner - Geschäftsessen mit einem Kunden hatte. Um 19 Uhr sollten wir uns in der Hotellobby treffen. Mein Kunde Mr. Mills bekundete bereits am Telefon, dass er ein gutes Restaurant in der Gegend kennen würde. Ich genoss so ein corporate guzzling – Essen und Trinken auf Firmenkosten, schließlich zahlt einem privat niemand mehr irgendwas. Kurz vor acht betrat ich die Lobby und Mr. Mills kam high-flying - zielstrebig auf mich zu. „Guten Abend, sind Sie gut untergebracht?“  „There is room for improvement – es ließe sich einiges besser machen “ entgegnete ich ihm. Ich war es einfach Leid die ewig Nette zu spielen, obwohl einiges eben nicht in Ordnung war. Ende, Äpfel, Amen – Period – end of discussion. Bei Frauen gilt das im Allgemeinen als touchy - zickig, bei Männern als „entwickelt“. Wir gingen zu Fuß die Straße hoch und ich sah von weitem das fancy restaurant – schicke Restaurant. Hoffentlich hatten die auch etwas Gewöhnliches zum Sattwerden für mich.

Wir betraten das Nobelrestaurant und in mad rush - überstürzter Hektik - stürmte ein Ober auf uns zu, ob wir reserviert hatten. Oh Gott, forgive us our trespasses – und vergib uns unsere Schuld - nein, hatten wir nicht, aber es waren ja offensichtlich noch einige Plätze frei. Mit aufgesetzter Nettigkeit wies er uns einen zugegebenermaßen schönen Platz in einer Ecke zu. Das wars dann aber auch. Im scope of services - Leistungsumfang eines Nobelrestaurants war es anscheinend dann doch aus der Mode gekommen, mit den Stuhl zurecht zu rücken. Nachdem ich à la Harry & Sally bestellt hatte, rückte Mr. Mills mit seinem Anliegen heraus. „Wir sind in troubled waters – in einer schwierigen Situation. Wir haben in unserem Hause vor zwei Jahren Kaizen eingeführt, es wurde 5 S durchgeboxt, alle Schulungen wurden durchgeführt, Teamarbeit eingeführt und es läuft einfach nicht. Die management consultants - Unternehmensberater kann auch keiner mehr sehen. We are on a sticky wicket – wir sitzen in der Klemme. Cut a long story short – um es kurz zu machen, die Mitarbeiter haben den Sinn überhaupt nicht erkannt.“ Aha – das alte Problem. Man glaubt, mit hohem Schulungsaufwand könne man die Mitarbeiter bekehren. „Mr. Mills, was machen denn die Führungskräfte zum Thema Kaizen? Inwiefern sind die denn integrated - eingebunden?“. Er zögerte „na ja, die haben grünes Licht für die Ressourcen zu den Seminaren gegeben und waren teils am Anfang ja auch dabei.“„Wie schön“ erwiderte ich. „Haben Sie eigentlich schon erkannt, dass Kaizen / KVP ein Führungsinstrument und kein Mitarbeiterinstrument!“ Der Ober brachte die Vorspeise, meine geliebte Cream of Pumpkin soup - Kürbiscremesuppe. 

 

Fortsetzung folgt …

 

 

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